Rwanda 2026

Aktuell haben die Schülerinnen und Schüler in Higiro, einer Primarstufe wenige Kilometer vor der Grenze zu Burundi, noch Sommerferien. Das alte Schuljahr endete wie immer mit Prüfun-gen, welche über die Versetzung in der Folgeklasse oder - für die 6. Klasse - die Zulassung für eine weiterführende Schule entscheiden. Beim Lernen konnten die über 1.200 Kinder neue Hefte für Mathe und Sprachen sowie Kulis verwenden. In den Pausen wurden sehr eifrig die Fußbälle und zwei Trikotsätze für Bewegung und Spaß genutzt. Dank einer Spende konnten durch den Kauf die Eltern entlastet werden, denn vor Ort sind viele Preise v.a. für Dinge des täglichen Bedarfs gestiegen, die Löhne jedoch nicht. Ein wenig Entlastung haben Erträge der Felder gebracht, da die Menschen in diesem Gebiet fast ausschließlich von Subsistenzwirt-schaft leben. Wir werden auch im neuen Schuljahr Schulequipment für die Kinder bereitstellen, damit möglichst viele Kinder Bildung erhalten, um ihre Zukunft gestalten zu können.

Auch Dr. Severién kommt mit seiner Ausbildung zum gynäkologischen Facharzt gut voran. Durch Theorie in der Universität und Praxiserfahrungen in unterschiedlichen Krankenhäusern erweitert er sein Wissen. Unser Beitrag für Kost und Logis unterstützt ihn und seine Familie bei den monatlichen Lebenshaltungskosten. Ein persönliches Kennenlernen bei einem Pro-jektbesuch ist in diesem Jahr leider nicht möglich. Aufgrund der Ebolaepidemie in der Demo-kratischen Republik Kongo, der eine Grenze zu Rwanda hat, wurde die Reise aktuell auf das nächste Jahr geschoben. Wir hoffen, dass die Anstrengungen für die Entwicklung eines Impf-stoffes gut voran gehen und keine Erkrankungen in Rwanda auftreten.

Im Weihnachtsrundschreiben teilen wir weitere Entwicklungen.


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